Weiterbildung


Berufsbegleitendes Lernen hat viele Facetten. Wichtig ist, das Angebot an den eigenen Zielen zu messen.


Infografik zum Thema Weiterbildung

Die Gründe, eine berufliche Weiterbildung absolvieren zu wollen, können vielfältig sein: Für ein neues Aufgabengebiet sind ergänzende Qualifikationen erforderlich. Arbeitslosigkeit droht oder ist schon eingetreten. Mit einer Aufstieg-Fortbildung wird die Grundlage für einen Karriereschritt gelegt. Die Chancen für eine berufliche Umorientierung sollen ausgelotet werden. Und schlicht: die Freude am Lernen und der Erweiterung des fachlichen Horizontes.

Gerade in der Medien- und Kommunikationsbranche ist Berufstätigkeit mit steter Weiterqualifikation verbunden. Das beginnt mit so genanntem non-formellem Lernen. Fachzeitschriften, Bücher, der Besuch von Messen und Kongressen, der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen erweitert die eigene Kompetenz, liefert neue Informationen, gibt fachliche Hinweise und Tipps.

Workshops, Seminare und Lehrgänge sind Angebote der formalen Weiterbildung, vermitteln systematisch Wissen und neue Kompetenzen. Bei geregelten Aufstiegsweiterbildungen wird am Ende eine Prüfung abgelegt. So signalisiert der Abschluss als „Fachwirt/in“, „Fachkauffrau/mann“ oder als „Meister/in“, dass sich jemand systematisch und erfolgreich mit einem Wissensgebiet auseinander gesetzt hat. Ziel der Bildungsgänge – außer einer Erweiterung der Fachkompetenz – ist dann auch, dass sich die Fachkraft für Spezialisten-Aufgaben oder Führungsaufgaben (Projektleitung, Abteilungsleitung) qualifiziert. 

Präsentation für Weiterbildende
Foto: Susanne Fern, Köln. www.susanne-fern.de

Mit einer Aufstiegsweiterbildung kann auch der Erwerb von Rechten verbunden sein, so erwerben   z. B. Meister/innen die Berechtigung, auszubilden.
Für den Medienbereich sind etliche Fortbildungsgänge mit Kammer-Abschlussprüfungen eingeführt worden wie u. a. geprüfte/r Medienfachwirt/in, geprüfte/r Kameraoperator/in, Aufnahmeleiter/in, Producer/in, Produktionsleiter/in, Regieassistent/in, Meister/in der Veranstaltungstechnik, IT Professionals.

Welches Bildungsangebot das passende ist, sollte zunächst anhand der  beruflichen Ziele und der individuellen Situation geprüft werden: Welche Qualifizierungsinhalte sind wichtig? Möchte man einen IHK-Abschluss erwerben? Wie viel Zeit kann man berufsbegleitend investieren? Wie hoch ist das finanzielle Budget? Weitere Kriterien sind etwa Lernmethoden, ggf.  Ausstattung, Größe der Lerngruppe usw.

Wenn man sich unsicher ist, kann man auch neutrale Bildungsberatung in Anspruch nehmen, sowohl zur Auswahl des passenden Bildungsangebots als auch zu Finanzierungsthemen.


TIPP

Externe Links zum Thema Weiterbildung

Die Checkliste „Qualität beruflicher Weiterbildung“ wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung entwickelt. Sie erleichtert den Entscheidungsprozess und hilft, das passende Bildungsangebot zu finden.
Checkliste als PDF downloaden

Landesregierung unterstützt die berufliche Weiterbildung mit dem Bildungsscheck NRW.

TIPP

Alle Aus- und Weiterbildungs- sowie Studienmöglichkeiten findest Du in unserer Datenbank:
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