Ausbildung: Medientechnologin/-technologe Siebdruck


Lernen in der Praxis

Ein Fall für Menschen, die technische Tüfteleien lieben.


Gewölbte Flächen, ungewöhnliche Formate

Das Profil

Das Siebdruckverfahren ermöglicht es, Stoffe wie Metall, Glas, Plastik zu bedrucken.  Zudem können gebogene Flächen, sehr kleine oder außergewöhnlich große Formate bedruckt werden. Statt „starren“ Druckplatten werden Gewebe eingesetzt, die flexibel sind.Von Aufklebern, Plakaten, Schildern bis zu Streichholzschachteln, Scheckkarten, Textilien, Hinweisschildern oder Gehäuseteilen  - bei vielen Produkten wird Siebdruck verwendet. In der Herstellung von Werbegeschenken ebenso wie in der Elektro-Industrie.So wird der technische/funktionellen Siebdruck bei Beschichtungen, Informationssystemen und Anzeigegeräten eingesetzt.

Denn „mit seinen steuerbaren Schichtstärken der unterschiedlichsten Substrate hat er sich in technischen Anwendungen fest etabliert und ist nicht mehr zu ersetzen. Ohne Siebdruck fährt kein Auto, fliegt kein Flugzeug, läuft kein Fernseher.“, stellt der ZFA fest. Die Siebdrucker/innen erstellen die Druckformen, überwachen den Druckvorgang und prüfen anschließend das Ergebnis.

Die Ausbildung

Siebdruckerinnen und Siebdrucker arbeiten in handwerklichen oder industriellen Druckbetrieben. Durch das Siebdruckverfahren können Materialien wie Metall, Glas, Stoff oder Kunststoff bedruckt werden. Die Siebdrucker erstellen selbstständig analoge und digitale Vorlagen, stellen Siebdruckformen und schließlich Siebdruckprodukte her. Dafür analysieren sie Arbeitsaufgaben, wählen produktspezifische Materialien und Verarbeitungswege aus und führen eine auftragsbezogene Produktionsplanung durch.


TIPP

Informationen zur Ausbildung vom Verband Druck + Medien NRW e.V.
www.vdmnrw.de

Detaillierte Informationen zur  Berufsausbildung vom Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien
www.zfamedien.de

TIPP

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