Ausbildung: Maskenbildner/in


Lernen in der Praxis

Die Kunst der Verwandlung als Handwerksberuf.


Der Figur das Gesicht geben - Mehr wie schön

Das Profil

Für Theaterstücke, Opern, Filme schlüpfen die Darstellerinnen in ihre Rollen. Sie verkörpern Menschen oder Fabelwesen, hässliche Schurken oder engelhafte Prinzessinnen. Oder vieleicht sogar schurkische Prinzessinnen. Damit das glaubhaft gelingt, dafür ist in erster Linie Darstellungskunst dafür sind aber auch Kostüm, Frisur und die Veränderung des Gesichts durch Schminke usw. verantwortlich. 
Die Maskenbildnerinnen geben den Schauspielern das Gesicht, das zur Rolle passt – und für die Bühne, bei der Kameraaufnahme wirkt.

Wer eine Opern-Diva auf der Bühne aus der Nähe gesehen hat, ist vielleicht zuerst erschrocken, so markant und übertrieben wirkt die Schminke. Für die Entfernung von 10, 20 Metern, aus dem Blick des Publikums ist das Gesicht jedoch ausdruckstark und lebendig. Altern Figuren im Verlauf einer Geschichte, werden sie verletzt, gar getötet – stellen die Maskenbilder diese Effekte her. Ebenso wenn in Märchen und Phantasie-Geschichten Drachen oder Trolle auftreten – dann helfen die maskenbildnerischen Künste bei der Verwandlung.

Die Ausbildung

Maskenbildnerinnen und Maskenbildnern sind für die Oper, das Theater sowie für die Film- und Fernsehproduktionsstätten tätig. Sie schminken und frisieren die Darstellerinnen und Darsteller entsprechend der Rolle. Dazu gehört auch das Erstellen von Perücken, Haarteilen, Bärten, plastischen Teilen und Masken. Sie gestalten Charaktertypen, historische und zeitgenössische Persönlichkeiten sowie Phantasie- und Tiergestalten, entwerfen und realisieren Spezialeffekte wie Hautveränderungen, Aktionsverletzungen und Deformationen.
Dafür kenne sie die verschiedenen Materialien, wissen um Farb- und Lichtwirkung. In ihrer Arbeit müssen sie sich eng mit Kostümbild, Bühnen/Szenenbild, Regie abstimmen und dabei die Wünsche der Darstellerinnen nicht außeracht lassen.